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Operation

Das Hauptziel jeder Therapie ist die sofortige und vollständige Entfernung des Tumors. Bei Melanomen bis 1mm Dicke ist eine Entfernung mit kleinem Sicherheitsabstand (ca. 1cm) ausreichend, während man bei fortgeschritteneren Melanomen (>1mm) einen Sicherheitsabstand von 2cm wählt. Dabei sind manchmal auch Hauttransplantationen zum Verschluss der Wunde nötig.

Bei Melanomen mit einer Dicke von 1-4mm wird zur Zeit die "Sentinel Node Dissection (SND)" diskutiert. Dabei wird der erste Lymphknoten im Abflussgebiet (=Sentinel Lymphknoten oder Wächter Lymphknoten) operativ entfernt. Dies sollte möglichst bald (2-4 Wochen nach der Entfernung des Melanoms) durchgeführt werden. Falls der Lymphknoten vom Tumor befallen ist, wird die ganze Lymphstation in der Leiste oder Achsel entfernt. Wenn der Sentinel Lymphknoten nicht tumorbefallen ist, dann kann mit 95 bis 98%-iger Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die anderen Lymphknoten auch tumorfrei sind. Es konnte gezeigt werden, dass dieses Vorgehen die Überlebenswahrscheinlichkeit vergrössern kann und im Gegensatz zu früher, als gleich alle Lymphknoten entfernt wurden, weniger Komplikationen auftreten.

Wenn Metastasen in inneren Organen diagnostiziert wurden, kann mit einer Operation nur selten geholfen werden. Bei Lungen- und Hirnmetastasen kann dieses Vorgehen allerdings diskutiert werden.


aktualisiert am 1.4.2005
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