Start Vorsorge Risikofaktoren
Risikofaktoren
Montag, den 03. November 2008 um 15:08 Uhr

Risikofaktoren zur Entwicklung eines Melanoms

Nicht alle Menschen haben das gleiche Risiko, an einem Melanom der Haut zu erkranken. Wie die untenstehende Tabelle zeigt, sind verschiedene Risikofaktoren bekannt, deren Einflussweise aber bis heute nicht bis ins Detail verstanden werden. Kaum ein anderer Tumor lässt sich so häufig mit persönlichen Verhaltensweisen in Verbindung bringen, wie es beim Melanom der Fall ist. Der alarmierende Anstieg der Krankheitsfälle gilt als Folge des weit verbreitenden Wunsches nach Bräune. Dabei gehört übermässige Sonnenbestrahlung und Sonnenbrand zu den wichtigsten Verursachern aller Hautkrebse. Vor allem Sonnenbrände in der Kindheit (vor dem 11. Lebensjahr) scheinen einen hohen Risikofaktor darzustellen. Eine verminderte Körperabwehr (Immunsuppression) z.B. nach einer Organtransplantation, Chemotherapie oder HIV-Infektion ist ebenfalls mit einem erhöhten Melanomrisiko verbunden. Diese interessante Tatsache spricht für eine immunologische Kontrolle der Krebsentstehung. Zu den wichtigsten genetischen Risikofaktoren gehören die hellen Hauttypen. Die Zahl der Muttermale korreliert ebenfalls mit dem Melanomrisiko, da sich ca. 20% aller Melanome aus bestehenden Muttermalen entwickeln.

 

Umweltfaktoren

Genetische Faktoren

wiederholte Sonnenbrände

UV- und Röntgenbestrahlung

Immunsuppression

hohe soziale Schicht

Hauttyp I und II

viele Muttermale (>50)

Melanome in der Familie

diverse genetische Krankheiten

 

 

 

 

 

 

 Itin PH: Risk factors for the development of malignant melanomas, Ther Umsch. 1999.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. März 2009 um 13:09 Uhr