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Allgemeines zur Diagnose eines Melanoms
Sonntag, 09. November 2008 um 10:23

Allgemeines zur Diagnose eines Melanoms

Die Diagnose eines Melanoms erfolgt immer anhand einer Gewebeuntersuchung am Mikroskop. Dazu muss die ganze Hautveränderung (oder auch nur einen Teil) in Lokalanästhesie entfernt werden. Diese Hautentnahme wird Biopsie genannt und in der Regel durch der Hautarzt, resp die Hautärztin durchgeführt.

Im Kapitel "ABCDE" Regel lesen, sie, wie Muttermale durch Sie selbst beurteilt werden können. Diese Kriterien wurden seit Jahrzehten schon propagiert. Leider müssen wir aber hier festhalten, dass es in der Zwischenzeit bessere Kriterien aufgestellt worden sind. Im Jahre 1998 beschrieb Jean-Jacques Grob aus Marseille das "ugly duckling sign" (das hässliche Entlein Zeichen). Es ist gerade für Nicht-Experten verlässlicher, v.a. gibt es weniger falsch-positive Ergebnisse (weniger Fehlalarme). Haben Sie schon davon gehört?

Falls Sie unter Verwendung des ABCDE-Regel oder des "ugly duckling sign" einen Verdacht auf ein verändertes Muttermal haben, ist eine dermatologische Kontrolle unerlässlich. Melden Sie sich bei einem Hautarzt und melden Sie am Telefon bereits Ihren Verdacht an. Diese Angabe kann einen Effekt auf die Wartezeit bis zum Arzttermin haben.

Der Hautarzt wird die Haut untersuchen, meist auch mit dem Dermatoskop. Dies ist eine Arzt Lupe. Durch die Verwendung eines Kontaktmittels (Öl oder ähnliches) kann sogar durch die Hornhaut gesehen werden. Dabei kann das Muttermal noch besser und zuverlässiger beurteilt werden. Bei bleibender Unsicherheit oderVerdacht auf ein Melanom wird eine Biopsie durchgeführt, womit die definitive Diagnose gestellt werden kann.


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