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Immuntherapie Unter Immuntherapien versteht man Therapien, die das Immunsystem stimulieren und damit die körpereigene Abwehr aktivieren. Sie werden zur Zeit intensiv erforscht. Grundlage für die grosse Hoffnung in die Immuntherapie ist die Beobachtung, dass Melanomzellen durch das körpereigenen Immunsystem kontrolliert und zerstört werden können. So können beispielsweise bei ca. 20% aller Melanome sogenannte Regressionszonen gesehen werden. Das sind Areale im Melanom, die durch das Immunsystem vernichtet worden sind. Zudem scheint sich das Melanom bei immunschwachen Personen besonders schnell zu verbreiten. Die verschiedenen Immuntherapien werden in "spezifische" und "unspezifische" eingeteilt: Unter spezifischen Immuntherapien versteht man Medikamente, die das Immunsystem gezielt gegen Melanomzellen trimmen. Dazu gehören die Melanom-Impfungen, welche bei Patienten mit Metastasen eingesetzt werden. Im Gegensatz dazu sind die unspezifischen Therapien eine ungezielte Stimulation des Immunsystems. Dazu gehören Gewebshormone (Interferone, Interleucine, Tumornekrosefaktoren), unspezifische Impfungen (Tuberkulose- und Pockenimpfung), Mistelpräparate und Lipoteichonsäure. |
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aktualisiert am 1.4.2005
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