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Diagnose

Ablauf

Die Diagnose eines Melanoms erfolgt immer anhand einer Gewebeuntersuchung (Histologie) unter Mikroskop. Dazu muss die ganze Hautveränderung (oder auch nur einen Teil) in Lokalanästhesie entfernt werden. Diese Hautentnahme wird Biopsie genannt und in der Regel durch der Hautarzt, resp. die Hautärztin durchgeführt.

Im Kapitel "ABCD Regel" lesen sie, wie sie Muttermale selbst beurteilen können. Diese Kriterien wurden seit Jahrzehten schon propagiert. Wir möchten aber hier festhalten, dass in der Zwischenzeit bessere Kriterien aufgestellt worden sind: Im Jahre 1998 beschrieb Jean-Jacques Grob aus Marseille das "ugly duckling sign" (das hässliche Entlein Zeichen). Es ist gerade für Nicht-Experten verlässlicher, v.a. gibt es weniger falsch-positive Ergebnisse (weniger Fehlalarme). Haben Sie schon davon gehört?

Falls Sie unter Verwendung des ABCD-Regel oder des "ugly duckling sign" einen Verdacht auf ein verändertes Muttermal haben, ist eine dermatologische Kontrolle unerlässlich. Melden Sie sich bei einem Hautarzt und melden Sie am Telefon bereits Ihren Verdacht an. Diese Angabe kann einen Effekt auf die Wartezeit bis zum Arzttermin haben (Verkürzung der Wartezeit).

Der Hautarzt wird die Haut untersuchen, meist auch mit dem Dermatoskop. Dies ist eine Arzt Lupe. Durch die Verwendung eines Kontaktmittels (Öl oder ähnliches) kann sogar durch die Hornhaut gesehen werden. Dabei kann das Muttermal noch besser und zuverlässiger beurteilt werden. Bei bleibender Unsicherheit oderVerdacht auf ein Melanom wird eine Biopsie durchgeführt, womit die definitive Diagnose gestellt werden kann.

zuletzt aktualisiert am 5.2.2011
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