![]() |
|||||||||||
|
Themen
|
|||||||||||
|
Unterkapitel
|
|||||||||||
kleiner Eingriff, grosse Bedeutung Bei geringstem Verdacht auf ein Melanom wird eine exakte Diagnose angestrebt. Dazu ist eine Gewebeprobe nötig. Im Gegensatz zu anderen Tumoren wird aber dazu nicht nur eine kleine Probe genommen, sondern möglichst gleich die ganze Hautveränderung entfernt. Dieser Eingriff ist meist unproblematisch und kann in Lokalanästhesie ambulant durchgeführt werden. Die Aufarbeitung und Beurteilung dieser Gewebeprobe ist komplex, aber Routine. Die Hautprobe wird konserviert, geschnitten und angefärbt, damit es unter dem Lichtmikroskop begutachtet werden kann. Nach einigen Tagen kann die Diagnose gestellt werden. Zudem können weitere wichtige Eigenschaften des Melanoms bestimmt werden, wie z.B. Typ, Dicke (Breslow) und Eindringtiefe (Clark). Diese sind für die Risikoabschätzung und Prognose und somit für die weitere Therapieplanung essentiell. Falls es sich bei der Biopsie um ein Melanom handelt, muss meist eine Nachtexzision durchgeführt werden. D.h. man entfernt operativ noch mehr Haut um das Muttermal herum. Gleichzeitung wurd eventuell noch eine Sentinel Node Bipsie gemacht. Mehr dazu im Kapitel Therapie/Operation. |
|||||||||||
|
aktualisiert am 12.3.2005
|
|||||||||||